Neue alte "Diskussionsversuche"

Erfordern „E-Mail-Verlautbarungen“ der Dreipersonen-GbR* „dasgrün“ eine Reaktion?

Auch stetige Wiederholung m.E. kaum nachvollziebarer Interpretationen und eine Verschärfung der Wortwahl in gewissen "Infobriefen" tragen zur Versachlichung kaum bei. Auf Grundlage belastbarer Rechtsliteratur und von Urteilen in Deutschland wie internationalen Gerichten ist VTA als Stand der Technik zu betrachten. VTA ist auch Grundlage vieler Dienstvorschriften und –Anweisungen. Auf demselben Fundament basieren auch technische Regelwerke. Zudem belegt die m.E. einzige wissenschaftlich-empirische Erhebung, dass VTA-Anwender weniger Bäume fällen (Diplomarbeit M. Wilde).

Etwas irritierend muten dann wiederholte Angriffe und Diskussionen an, die nun vermehrt aus der Dreipersonen-GbR* „dasgrün“ geführt werden. Der Sprachduktus wie auch der Inhalt nähert sich hierbei wiederum bedenklich den längst widerlegten Angriffen Grubers.

Da werden Urteile "geschreddert", wird "juristischen Protagonisten von VTA – höchstrichterlich widersprochen" und m.E. implizit das schüren von "Angstphantasien" unterstellt. Möchten solche Verlautbarungen sachlich, wissenschaftlich belastbar und seriös sein und gar dem Rechtsfrieden dienen? Diesen Äußerungen schließen sich sogleich (selbstverständlich nicht kostenfreie) Seminarangebote an.  

Wir möchten aber alle Baumfachleute auffordern, alle Veröffentlichungen und Behauptungen kritisch zu hinterfragen, und nur das zu glauben und anzuwenden, was ihnen nachvollziehbar bewiesen wurde. Denn im Unterschied zum beschimpfenden Angriff wird eine Behauptung erst durch einen Beweis zur Tatsache.

VTA ist kein starres isoliertes System, sondern schlüssig eingebettet in die Wissensstände von Biologie und Mechanik sowie den Anforderungen von Natur- und Artenschutz sowie der Gartendenkmalpflege. Mit neuen Erkenntnissen erfolgt die stetige Weiterentwicklung. Falls Kritiker oder Anwender von VTA tatsächlich „Fehler“ entdecken würden, könnten sie sich sicher sein, damit einen wertvollen und immer willkommenen Beitrag zur Weiterentwicklung von VTA geleistet zu haben. Aber Fehler wurden bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Daher sind Entgegnungen fachlich nicht geboten und eine Beteiligung an kaum hilfreichen Schlammschlachten ist nicht unser Stil.

Ich bitte wiederholt um mehr Sachlichkeit, bessere wissenschaftliche Qualität und Fairness in der fachlichen Auseinandersetzung und um einen angemessenen Umgang im menschlichen Miteinander, gerade auch innerhalb der Fachszene. Auch die Bäume werden davon profitieren!

* Inzwischen wohl nur noch eine Zweipersonen-GbR

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Von der IHK Berlin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bruchverhalten, Verkehrssicherheit und Vitalität von Bäumen sowie für holzzersetzende Pilze in Bäumen
• zuständig: IHK Berlin

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