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Holzzersetzende Pilze (leider noch Baustelle)
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Die folgenden Abbildungen (Link unten) zeigen eine beispielhafte Auswahl von Fruchtkörpern holzzersetzender Pilze, die in Nordost-Deutschland häufig im Zusammenhang mit
ausgedehnten Holzfäulen bzw. mit Baumbrüchen vorkommen. Zudem werden einige weniger alltägliche Funde vorgestellt.
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Die gezeigten Abbildungen sollen nicht als “Bestimmungshilfen” dienen, sondern die Vielfältigkeit der Erscheinungsformen der holzzersetzenden Pilze dokumentieren. Sind diese
oder andere Fruchtkörper am Baum vorhanden, ist dies ein ernst zu nehmendes Symptom, für eine Holzzersetzung unbekannter Größe. Das genaue Ausmaß der Holzzersetzung und somit die Grundlage zur
Bewertung des Versagensrisikos, ist erst nach einer geeigneten eingehenden Untersuchung möglich - nicht nach äußerlichem Augenschein.
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Zwar gibt es Zusammenhänge zwischen den Erscheinungsformen der Fruchtkörper und den sich dem Pilz bietenden Bedingungen im Baum, doch sind diese nicht gar so einfach, wie
vielfach dargestellt. Ein großer Fruchtkörper deutet keineswegs grundsätzlich auf eine große Holzzersetzung, also eine vermeintliche Gefahr. Genauso wenig ist das Auftreten eines kleinen Fruchtkörpers
als weniger gefährlich zu betrachten. Nicht selten ist gerade der kleine Fruchtkörper die einzige Warnung vor dem Bruch!
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Bei den kurzen Beschreibungen zu den Pilzen, die eher an den Abbildungen und populär gehalten sind, sind auch angaben zum bevorzugten Vorkommen, bezogen auf die Wirte und
den Orten am Baum, in denen sie sich etablieren, bzw. die Holzzersetzung verursachen. Dazu ist zu bemerken, dass sich Pilze sich grundsätzlich nicht immer an die Angaben der Literatur zu halten
pflegen. Das mag je nach Betrachtung daran liegen, dass sie keine Bücher lesen oder eben an den Beobachtungsdefizieten der Mykologen. Dies ist kein (Selbst-)Vorwurf. Die Natur ist eben voller
Überraschungen!.
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